Gehörige Abenteuer I

Völlige Unterwerfung und tabulose Hingabe – in diesen drei Geschichten, die immer tiefer hinein führen in einen wahren Strudel der Lust, erleben Sie die innigsten Vorstellungen von mehreren Autorinnen, die hier über eigene, sehr persönliche  Erfahrungen oder intimsten Wünsche berichten. Erleben Sie, wie nahe Lust und Schmerz, Unterwerfung und Befriedigung zusammen liegen können.

In Der Weg der Sklavin beschreibt Alexa Amantè die Wandlung von einer erfolgreichen, selbstbewussten und mitten im Leben stehenden Unternehmerin zu einer unterwürfigen Dienerin. Nie ergab sich für sie die Möglichkeit, ihre devoten Neigungen und Fantasien auszuleben, bis ihr eines Tages ein Fremder begegnet, der sie allein schon mit seiner Ausstrahlung und seinen Worten fesselt. Langsam wagt sie sich immer weiter hinein in ein frivoles Abenteuer voller Unterwerfung, Schmerz und Lust, wobei sie weit über ihre dunkelsten Vorstellungen hinaus gelangt.

Als Vorgesetzte einer erfolgreichen Abteilung hat Isabella die Karriereleiter mit Bravour gemeistert.
Ihr Ansehen im Vorstand ist vorbildlich und ihre Mitarbeiter folgen ihr blind. Nur Alexander, der neue Mitarbeiter im Team, scheint sich nicht anpassen zu wollen. Im Gegenteil – eindringlich bringt er Isabella dazu, sich ihm völlig hinzugeben. Sie lernt ihre devote Seite kennen und ist überrascht, wie sehr sie die fesselnden Spiele genießt, mit denen er sie schier zur Raserei treibt. Überaus einfühlsam beschreibt Mara Dafour in ihrer Erzählung Der Neue, wie sich die erfolgreiche Isabella zur unterwürfigen Dienerin im Liebesspiel entwickelt, ohne ihre Rolle als starke Vorgesetzte aufzugeben. Ein Wechselbad der Lust und der Leidenschaft.

Die Anfängerin von Marina Marlon und Tyra Kaminski zeichnet den Weg der jungen, hübschen und sehr zierlichen Anna nach. Stets wird sie unterschätzt, weil sie so klein und zart gebaut ist. Sie selbst ist der einzige Mensch, der ihr wirklich etwas zutraut. Als sie eines Tages John kennen lernt, trifft sie endlich auf einen Mann, der in ihr weit mehr sieht als ein schwaches, zerbrechliches Ding. Sie verlieben sich und schnell wird ihr klar, dass der geheimnisvolle Mann ihr eine Welt der Unterwerfung zeigen wird, wenn sie dazu den nötigen Mut aufbringt. Neugierig spielt Anna das fesselnde Spiel von John mit, der sie vorsichtig aber unerbittlich bis an ihre Grenzen treibt. Zwischen Schmerz, Unterwerfung, Hingabe und Ekstase stellt Anna zufrieden fest, dass sie sogar noch viel stärker ist als sie es selbst jemals von sich gedacht hätte.

Erhältlich bei: amazon, ciando, buecher.de, buch.de, bol, thalia, libri.de, itunes.apple.com
Erscheinungsdatum: 2011
Autoren: Alexa Amantè, Mara Dafour, Marina Marlon, Tyra Kaminski
ISBN: 9783942936019

Leseprobe:

Der Weg der Sklavin

Prolog

Wieder einmal liege ich nackt und frierend auf dem Fußboden im Keller des alten Hauses. Ich warte schon lange, sehr lange. ... weiterlesen

Meine erwartungsvolle Erregung hat auch schon längst vor der Kälte kapituliert. Das Kaminfeuer brennt heute nicht und auch das Fell, das sonst immer vor dem Sessel liegt, fehlt. Auf den Sessel selbst würde ich mich nie setzen. Ich wage es nicht, denn er gehört ihm, genauso wie ich ihm gehöre. Manchmal, wenn ich hier in diesem Raum warte, frage ich mich, was ich hier eigentlich tue und denke daran, wie alles begann. Dann denke ich daran, wie ich von einer ganz normalen jungen, erfolgreichen Frau mit einem unspektakulären Sexleben zur versauten und geilen Sklavin meines Herrn wurde.

Kapitel 1: Die erste Begegnung

Ich bin selbständig und habe einen Blumenladen. Ich liebe meine Arbeit und vor allem auch die Selbständigkeit und die Verantwortung, die damit verbunden sind. Ich musste hart kämpfen, um das zu erreichen. Mittlerweile läuft mein Geschäft stabil, ich habe viele Stammkunden und ein ansehnliches finanzielles Polster für magere Zeiten. Am Anfang sah es oft so aus, als würde ich scheitern und ich bekam auch nicht besonders viel Rückhalt von meiner Familie. Meine Mutter ist überängstlich und nervte mich mit ihrer Unkerei und mein Vater ist ohnehin der Meinung, nichts was ich anfasse, würde jemals funktionieren. Aber sie haben sich in mir getäuscht! Ich stehe als selbstbewusste Floristin und Ladenbesitzerin jeden Tag in meinem eigenen Geschäft, bediene die Kunden und fühle mich dabei ausgezeichnet.

Leider hat die Freiheit der Selbstständigkeit auch ihre Schattenseiten. Mein Liebesleben liegt schon seit einigen Jahren ziemlich brach und beschränkt sich auf einige halbherzige Verabredungen mit Männern, die es nur selten über meine Türschwelle und noch seltener in mein Bett schafften. Aber es war nicht nur das – irgendwie fehlte mir an jedem Mann, den ich bisher getroffen hatte, das gewisse Etwas. Ich wusste selbst nicht genau, was es war, was ich mir von einem Mann wünschte und wonach ich mich sehnte. Ich wusste nur, dass mich all diese mittelmäßigen Jünglinge, die immer mal wieder um mich warben, zu Tode langweilten. Da machte ich es mir schon lieber selber.

Die sexuelle Einsamkeit der letzten Jahre hatte dazu geführt, dass ich mir mittlerweile eine ansehnliche Spielzeugsammlung zugelegt habe. Vom einfachen Dildo bis hin zu Analstimulatoren, Liebeskugeln und einer Auswahl an Vibratoren war ich bestens versorgt. Diese kleinen Lusthelfer waren mir allemal lieber als die lebendigen Dildos – man konnte sich den auswählen, der einem gerade am besten gefiel und ihn nach Gebrauch bedenkenlos in die Schublade zurücklegen.

Manchmal wagte ich frivole kleine Experimente, die mir ein diebisches Vergnügen bereiteten: Ich setzte mich in ein kleines Bistro und besorgte es mir unter dem Tisch mit einem meiner kleinen Handtaschenvibratoren. Während mein kleiner Freund surrend in meiner Lustgrotte wühlte, sie zum Tropfen und Pochen brachte, ließ ich meinen Blick über die Gäste schweifen. Manchmal fing ich den Blick eines Mannes auf, hielt ihn fest und ließ ihn an meinem lautlosen, dafür aber umso heftigeren Orgasmus teilhaben, ließ ihn sehen, wie sich mein Körper nach hinten bog und die Lust mich überflutete. Meine Nippel unter der dünnen Bluse richteten sich auf und reckten sich sehnsüchtig, mein Mund öffnete sich und meine Zunge leckte geil und gierig über meine rot geschminkten Lippen.

Wenn mein Unterleib aufgehört hatte, sich zu winden und ich wieder einigermaßen ruhig atmen konnte, trank ich meinen Café Olé in einem Zug aus, stand auf, strich mir den Rock glatt und schwebte aus dem Bistro. Mein Tag war gerettet. Besonders dann, wenn es mir gelang, die Blicke eines Mannes auf mich zu richten, wenn ich seine Geilheit sehen konnte und mir vorstellte, wie sich seine Hose ausbeulte, erfasste mich ein echtes Hochgefühl und ich hatte beste Laune.

Leseprobe:

Der Neue

Kapitel 1: Ein harter Job

Isabella schlug die Tür hinter sich zu und ließ sich in ihren Sessel fallen. Ein Tastendruck auf der Fernbedienung senkte die Jalousien und sperrte die Sonne aus ihrem Büro aus. ... weiterlesen

Dunkelheit schenkte ihr immer ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Sie war es, die führen musste. Alle verließen sich auf sie. Das war ihr Credo.

Sie schlüpfte aus ihren unbequemen Stöckelschuhen und hakte die zwei obersten Knöpfe ihrer Bluse auf. Ihre Füße legte sie auf den in schwarz und Glas gehaltenen Designerschreibtisch – sie betrachtete ihn als persönlichen Erfolg – und genoss es, einfach nur Isabella zu sein. Nur für ein paar Minuten. Der Vertriebsleiter hatte ihr mal wieder den letzten Nerv geraubt. Isabella öffnete ein stilles Wasser, nahm einen tiefen Schluck und ließ etwas davon auf ihre Hand tröpfeln. Sie rieb sich damit das Dekolleté ein. Die Kühle und Frische entspannten. Isabella holte tief Luft; das Atmen fiel ihr wieder leichter. Langsam begann auch ihr Herz ruhiger zu schlagen. Je höher Position und Verantwortung waren, desto einsamer fühlte sie sich; so einfach war das.

Sie öffnete ihren weißen Spitzen-BH und legte kleine, feste Hügel frei, deren Knospen sich sanft an ihrer Bluse rieben. Wieder nahm sie einen tiefen Atemzug, griff nach der Flasche und ließ sich das wohltuende Nass über die Brüste tröpfeln. Einfach nur Frau sein. Das erfrischende kalte Gefühl und die Erregung, sich selbst zu spüren, erhärteten ihre Warzen, die unter ihrer nass schimmernden Bluse hervorstachen. Diese kurzen, stillen Momente waren schon zu einer Art Ritual geworden. Ein Ventil, das sie wieder zurück brachte. Sie, Isabella. Sie öffnete die restlichen Knöpfe ihrer Bluse und ließ tröpfchenweise das kühlende Wasser über ihren Busen, ihren Bauch bis hin in ihren Nabel rinnen. Mit geschlossenen Augen gab sie sich ganz ihren eigenen Berührungen und dem erfrischenden Streicheln des Wassers hin. Ihre nackten Füße stützten sich dabei am Schreibtischrand ab. Mit der vom Tau bedeckten Flasche strich Isabella über die Innenseite ihrer Oberschenkel. Ein kurzer Rock und nichts darunter, das war ihr kleines Geheimnis. Langsam glitt die grün schimmernde Flasche unter den Stoff, bis sie ihre vor Lust angeschwollenen Lippen berührte, die blank rasiert den leblosen Gegenstand dankbar in Empfang nahmen. Ein leises Stöhnen verhallte dabei ungehört in ihrem Büro. Durch langsame Drehbewegungen vermischte sich das kühle Nass der Flasche mit dem warmen Saft ihrer Lust. Ihr Schoß öffnete sich dem inzwischen schon vertrauten gläsernen Liebhaber. Isabellas Erregung wuchs und die vereinzelten Bilder in ihrem Kopf fügten sich zu einer Geschichte zusammen. Eine Geschichte, die seit circa einem Jahr in ihrem Kopf herum geisterte.

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Die Anfängerin

Kapitel 1: Heiß und kalt

Anna schloss die Tür hinter sich. Sie stellte die Tüten und Taschen mit der Ausbeute ihres Stadtbummels in den Flur und ging ins Badezimmer. ... weiterlesen

Dort drehte sie den Wasserhahn der Badewanne ebenso auf wie die kleine Stereoanlage und entledigte sich ihrer Kleidung. Sie trällerte vergnügt mit, warf BH und Slip in den Wäschekorb, stellte das Wasser ab und tauchte einen Fuß in die Badewanne.

„Autsch!“, entfuhr es ihr. Anna zog ihren Fuß ruckartig zurück auf den Rand der Wanne. Wie üblich hatte sie die Temperatur vergessen zu prüfen. Ihre Haut hatte sich in diesem kurzen Moment bereits ein wenig gerötet. Sie kicherte und schüttelte den Kopf über sich selbst. Dabei musterte sie ihren Fuß, die Röte der Haut, und das Kichern verstummte. Anna atmete tief durch, entspannte sich und stieg dann bedächtig, aber ohne zu zögern, mit beiden Füßen ins heiße Wasser. Sie fühlte die Hitze die Beine hoch steigen und ihr den Atem rauben. Sie spürte den Wunsch, nein, das Verlangen, sich dem zu entziehen. Aber sie widerstand dem Drang, aus der Wanne zu springen. Still stand sie da und genoss es. Sie liebte das Gefühl von Stolz, der sie überkam, weil sie den Schmerz ertrug und sich beherrschte. Diese neue Seite hatte sie erst vor kurzem an sich entdeckt und sie lebte sie aus, wann immer sich die Gelegenheit ergab.

Ihr Blick fiel auf den großen Spiegel an der Wand neben sich. Sie war recht klein, zierlich und auch ihre Stimme war eher hell und leise. Sie war hübsch, ansehnlich, mit sich zufrieden, aber sie wurde oft aufgrund ihres zarten Äußeren unterschätzt. Niemand traute ihr wirklich Kraft und Stärke zu. Gönnerhaft nahm man ihr stets alles ab und sie hasste das. Sie war weder klein noch schwach und sie konnte eine Menge aushalten. So wie dieses heiße Wasser, dessen Hitze nun ihre Beine bis über die Knie rot werden ließ, obwohl das Wasser gar nicht so weit reichte. Sie spürte den leichten Schmerz, der ihr sagen wollte „Steig aus dem Wasser – es ist zu heiß!“, doch sie lächelte nur, atmete noch einmal tief durch und ließ sich genüsslich hinab sinken. Anna schloss die Augen. Sie ließ sich nicht beirren. Sie hielt stand.

So wie sie auch dem Mann, der vor kurzem in ihr Leben getreten war, stand hielt. John. Anna tauchte tiefer ins heiße Wasser und ließ sein Bild vor ihren Augen entstehen. Er war bestimmt schon über Dreißig, also ungefähr zehn Jahre älter als sie. Amüsiert stellte sie fest, dass sie noch nicht einmal wusste, wie alt er denn nun wirklich war. Es war nicht wichtig. Er war da. Nur das zählte. Er sah gut aus. Dunkel, aber nicht bedrohlich. Er war aufmerksam, höflich, galant. Konzentriert in jedem Augenblick. Noch hatte sie keinen Moment der Schwäche an ihm entdecken können.

John war in einem Moment erschienen, in dem sie Stärke beweisen musste. Er war durch die Nebentür in das Büro hinter dem Laden getreten, in welchem sie arbeitete, gerade als sie den viel zu schweren Karton mit Katalogen aus dem obersten Regal des Schrankes gehievt hatte. Der altersschwache Hocker unter ihr schwankte von dem zusätzlichen Gewicht. Kunden hatten hier nichts zu suchen und Anna war daher erschrocken, als sie John direkt neben sich bemerkte. Sie kam ins Taumeln und sprang ungelenk vom Hocker. Zu ihrer Überraschung landeten sowohl sie als auch der Karton sicher auf dem Boden. „Gut gemacht“, sagte er so leise, dass sie sich nicht sicher war, ob sie es wirklich gehört hatte.

Anna hatte den Mann nie zuvor gesehen, aber etwas in seinem Blick aus dunkelgrünen Augen sagte ihr, er hätte sie aufgefangen, wäre sie wirklich gestürzt. Doch er hatte weder eine hastige, noch eine hilfreiche Geste zu ihrer Unterstützung gemacht. Er hatte sie machen lassen. Er hatte ihr vertraut. Er hatte gewusst, sie würde es schaffen. Sie lächelte bei der Erinnerung an diese erste Begegnung. Er war sonderbar. Mit wenigen Worten hatte er sein Anliegen vorgebracht, aber das, was Anna hinter den Sätzen zu hören glaubte, ließ ihr damals das Blut in den Kopf steigen. Nie zuvor war ihr so ein Mann begegnet.

John. Sie wusste noch nicht einmal, womit er sein Geld verdiente. Er schien genug davon zu haben. Reich war er nicht, aber es ging ihm gut. Anna seufzte. Wie wenig sie doch von ihm wusste. Wie selten er sprach. Und wenn er etwas sagte …


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